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BASSDRUMFELL: DIREKTDRUCK ODER FOLIE?

Kaum hast du in diesem Blog rausgefunden, welches Frontfell das Richtige für dich ist, drängt sich schon die nächste Frage auf: Direktdruck oder Folienverklebung? Da sich viele in der Drucktechnik nicht auskennen, ist die erste Reaktion darauf oftmals: "HÄ?". Aber keine Sorge, der Drum Candy Blog für alle Lebenslagen hat Antworten und bietet im heutigen Artikel Hintergrundwissen zum Thema Druckabwicklung.
 
 
WAS IST WAS?
 
Beim Direktdruck drucken wir - du ahnst es schon - direkt auf das Fell! Das ist absoluter Next-Level-Shit und hat mehrere Vorteile: erstens sieht es richtig gut aus. Zweitens hat es wenig(er) Auswirkungen auf den Sound. Aber dazu gleich.
 
Bei der Folienvariante drucken wir zuerst auf eine dünne Folie, die dann vollflächig auf das Fell geklebt wird. Das ist absoluter Next-Level-Shit und hat mehrere Vorteile: erstens sieht es richtig gut aus. Zweitens ist es günstiger als der Direktdruck.
 
Da wir beide Varianten anbieten hast du bei uns die Qual der Wahl. Um dir zumindest Letztere ein bisschen zu erleichtern, hier die Antworten auf die häufigsten Fragen:
 
 
GIBT ES UNTERSCHIEDE IN DER OPTIK?
 
Kaum, denn die Druckqualität die Gleiche. Allerdings wirkt sich die Farbigkeit der Felle auf den Druck aus. Das heißt, dass ein Remo Ambassador Smooth White zum Beispiel ein anderes Weiß hat, als das Evans EQ3, was wiederum ein anderes hat, als die Folien. Die Unterschiede sind marginal und auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Zumindest hat sich noch kein Fan aus der ersten Reihe beschwert, dass der Magenta-Ton im Logo um 2% vom Album-Cover abweicht.
 
Natürlich gibt es auch hier Sonderlinge wie das silberne Starfire von Remo, Textur-Felle (Calftone oder Fiberskyn) oder generell schwarze Felle. Die gibt es nämlich alle NUR im Direktdruck.
 
Als erstes Zwischenfazit kann man hier schonmal sagen: rein optisch ist es fast egal, welche Drucktechnik man wählt. Bei den genannten Ausnahmen oder aussergewöhnlichen Artworks muss man individuell entscheiden.

Die häufigste Antwort auf die Frage, ob es Direktdruck oder Folie sein soll, lautet: Hä?

HAT ES EINFLUSS AUF DEN SOUND?
 
Auch kaum. Bei der Folienvariante wird das Fell durch die Vollverklebung etwas dicker, was sich auf den Sound, oder zumindest das Schwingungsverhalten des Felles, auswirken kann. Ob das schlecht ist oder dem Fell noch ein bisschen mehr "Wumms" verleiht, da gehen die Meinungen auseinander. Die Einen glauben, den Unterschied mit verbundenen Augen erkennen zu können. Für Andere ist ein Frontfell nur ein Frontfell, dass gut aussehen soll und mehr nicht.
 
Das häufigste Feedback ist, dass es grad auf der Bühne im Gesamtkontext kaum eine Rolle spielt und sich unter normalen Umständen nicht raushören lässt.
 
 
HAT ES AUSWIRKUNGEN AUF DAS BUDGET?
 
Ja. Der Direktdruck ist wesentlich umfangreicher in der Umsetzung und liegt preislich deshalb über der Folienvariante.
 
 
WELCHES FELL KANN WAS?
 
Die normalen, glatten Felle lassen sich alle im Foliendruck veredeln. Im Direktdruck sind das Ambassador und das Powerstorke 3 von Remo gern gesehene Kandidaten, genauso wie das EQ3 von Evans. Letzteres hat ein weißeres Weiß, wodurch die Druckfarben etwas knalliger rüberkommen.
 
Texturfelle wie das Fiberskyn und das Calftone lassen sich erstklassig im Direktdruck veredeln. Da die Oberflächenstruktur leicht durch die Tinten schimmert, bekommt das Design einen nicen Vintage-Style.
 
Das Starfire ist ebenfalls im Direktdruck am Schönsten. Denn hier kommt das Silbrige durch, was den Farben einen metallischen Touch verleiht. Die Code Enigma Heads und auch unsere LowBudget-Variante gibt es dagegen ausschließlich im Foliendruck.
Ambassador Powerstroke Evans EQ3 LowBudget Vintage Remo Starfire

Direktdruck

Foliendruck

FAZIT
 
In den häufigsten Fällen kann man getrost zur Folie greifen. Optisch muss man keine Abstriche machen und die soundlichen Veränderungen kann man zur Not weg-tunen. HighQuality mit beeindruckendem Aussehen und geringem Einfluss auf den Klang bekommt man allerdings nur im Direktdruck. Der liegt preislich zwar über der Folie, bietet aber auch entsprechende Vorteile, die bei dir unter Umständen eine Rolle spielen.
 
Ausgefallene Designs oder Sonderwünsche besprichst du am Besten vor der Bestellung nochmal mit uns. Wir stellen uns jeder Herausforderung und haben bisher (fast) jede Idee umsetzen können.
 
Viele Grüße,
Kai

Hier schreibt Kai.
Gründer von Drum Candy,
seit über 30 Jahren Musiker (naja... Bassist) und seit 2013 damit beschäftigt, euch mit Custom-Stuff zu versorgen.

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